Auto-Leasing – gewusst wie

Autoleasing ohne Risiko

Beim Auto-Leasing teretn häufug Unklarheiten auf. Wir haben 10 Wichtige Fragen und die passenden Antworten zum Autoleasing für Sie zusammengestellt.

Auto-Leasing – gewusst wieAuto-Leasing geschickt anstellen ©2010 Kia Motors Corp.

Das sogenannte Auto-Leasing ist immer gefragter, weil man beim Leasing das gewünschte Auto mit sehr preiswerten Raten monatlich abbezahlt. Aber leider ist nicht immer alles Gold, was glänzt, denn erst am Ende des Leasing-Vertrages kommt heraus, wie viel der Käufer tatsächlich nach bezahlen soll. Im Folgenden soll geklärt werden, worauf man beim Auto-Leasing aufpassen muss.

Die häufig gestellte Frage und wohl auch wichtigste Frage zum Thema Auto-Leasing ist die Frage danach, wer denn eigentlich der Besitzer des geleasten Fahrzeugs ist.
Hierzu kann man ganz klar sagen, dass der Besitzer das Leasingunternehmen ist, denn sie gibt dem Kunden das Fahrzeug nur zur Miete. Er muss das Fahrzeug, wenn die Vertragslaufzeit endet, wieder zurückgeben. Wenn man das Fahrzeug aber bei Vertragsablauf tatsächlich kaufen möchte, dann sollte das auch vorher schriftlich festgelegt werden.

Wenn man das geleaste Fahrzeug zurückgibt, worauf muss man dann aufpassen?

Generell ist zu beachten, dass man beim Auto-Leasing als Kunde jemanden Neutrales bei der Rückgabe dabei hat. Jeder aufgetretene Defekt und jede Beschädigung muss in dem Rücknahmeprotokoll aufgeschrieben sein und auch präzise beschrieben werden. Sobald man als Leasingnehmer mit den aufgenommenen Beschädigungen oder bei der Feststellung der Kosten mit dem Betrag ein Problem hat, dann muss auch das im Rücknahmeprotokoll aufgenommen werden. Wenn man denkt, dass es zu Streitigkeiten mit dem Leasingunternehmen oder dem Autoverkäufer hinsichtlich der Höhe des Wertes des Autos kommen könnte, dann sollte man sich vor der Abgabe bei einem Sachverständigen die Meinung einholen, wie viel das Auto tatsächlich zu diesem Zeitpunkt noch wert ist.

Wer begleicht beim Auto-Leasing einen zu geringen Restwert?

Eine andere häufig gestellt Frage zum Thema Auto-Leasing beschäftigt sich damit, ob der Leasingnehmer immer für den sogenannten Restwertes des Fahrzeugs haftet. Darauf kann man ganz eindeutig mit einer Verneinung antworten, denn einzig und alleine bei den Leasingverträgen mit der Vereinbarung der sogenannten Restwertabrechnung tritt das in Kraft. Wenn beispielsweise der am Anfang des Auto-Leasings geschätzte Wert des Fahrzeuges gegen Ende der Vertragslaufzeit zu gering ist, dann muss der Leasingnehmer die Abweichung bezahlen.

Ist man als Leasingnehmer beim Auto-Leasing eigentlich in der Lage, sich vor den Nachzahlungen zu schützen?

Man wird diese Nachzahlung als Leasingnehmer immer tätigen müssen, wenn man der geschätzte Wert des Autos bei Restwertverträgen wegen der Marktentwicklung nicht erreicht wird. Auch in dem Fall, wenn es zu Defiziten kommt, auch wenn diese über den gewöhnlichen Verschleiß hinaus reichen, muss man die Nachzahlung tätigen – diese Regelung tritt auch beim Auto-Leasing nach Kilometern in Kraft. Meistens gehen solche Streitigkeiten bis vors Gericht und dort entscheiden dann die Richter über den Sachverhalt. Es gibt schon Gerichtsurteile, welche nur minimale Kratzer am Autolack oder kleine Dellen bereits als sogenannte Gebrauchsspuren ansehen und sie daher als vertragsmäßige Abnutzung einstufen. Desweiteren hat das Leasingunternehmen die Beweislast für eine übermäßige Abnutzung zu tragen. Wenn man nach der Meinung einiger Gerichte geht, dann darf man im Höchstfalle einer sogenannten Überbeanspruchung nur den Minderwert fordern, nicht sich alle Kosten für die Reparaturen erstatten lassen.

Wer kommt beim Autoleasing für die Inspektion auf?

Auch stellen sich Leasingnehmer beim Autoleasing häufig die Frage, ob sie nach der Abgabe des Fahrzeugs auch die Kosten für folgende Inspektionen zahlen muss. Wenn man das Leasingfahrzeug zum Händler zurückgebracht hat, muss man nicht mehr diese Kosten für noch anstehende Wartungen oder Inspektionen übernehmen. Aber einige Leasingunternehmen versuchen das natürlich. Man muss sich bewusst sein, dass einzig und alleine das Leasingunternehmen für die Fahrzeugaufbereitung zuständig ist und daher auch die anfallenden Kosten trägt. Bei den Reifen, die möglicherweise noch aufgrund übermäßiger Beanspruchung zu ersetzen sind, haben die Leasingnehmer das Recht auf den Abzug neu für alt.

Was muss ein Leasingnehmer beim Auto-Leasing bei den Verträgen mit Änderungsrecht beachten?

Wenn einem beim Auto-Leasing ein Vertrag mit Änderungsrecht vorgelegt wird, dann sollte man sich darauf unter keinen Umständen einlassen. Wenn nämlich das Fahrzeug bei Ablauf der Vertragslaufzeit viel weniger wert ist als am Anfang, muss der Leasingnehmer in der Regel das Auto kaufen, obwohl der Kunde an sich kein Erwerbsrecht besitzt. Ist es umgekehrt, wird das Leasingunternehmen das Fahrzeug selbst benutzen oder bietet es einem anderen mit höherem Wert an. Eigentlich steht man nicht in der Pflicht, in diesem Fall das Fahrzeug zu kaufen.

Was passiert in dem Fall, wenn der Restwert bei Ende der Vertragslaufzeit höher ist als anfangs angenommen?

Dann wird der Leasingnehmer mit 75 Prozent am Mehrerlös mitbeteiligt, das passiert beim Restwertleasing, aber nicht beim Kilometerleasing, weil hier der Leasingnehmer ausschließlich für die Laufleistung haftet – hier erhält man eine Rückerstattung.

Kann man als Leasingnehmer eigentlich vor Ablauf der Vertragslaufzeit aussteigen?

Leider nein, da Leasing auch Auto-Leasing stets laufzeitgebunden ist. Man kann also den Leasingvertrag meist gar nicht oder zu schlechten Bedingungen vorher lösen. Auch wenn man mit dem Fahrzeug einen Totalschaden hat, endet der Vertrag nicht früher. Wenn man einen Nachfolger für seinen Leasingvertrag findet, kann man bei Zustimmung der Bank aus dem Vertrag rauskommen. Und wenn das Auto geklaut wird, dann sollte man den Leasingvertrag erst nach Ablauf eines Monats nach dem Raub aufheben. Denn falls der PKW gefunden wird in diesem Monat, muss der Leasingnehmer es wieder zurücknehmen.

Was kommt auf den Leasingnehmer bei Diebstahl oder Totalschaden beim Auto-Leasing zu?

In diesen Fällen zahlen die Versicherungsunternehmen lediglich den Wiederbeschaffungswert. Dieser Betrag entspricht meistens nicht den noch zu zahlenden Leistungen im Leasingvertrag. In einigen Leasingverträgen gibt es die GAP-Deckung, die in solchen Fällen greift.

Was passiert beim Montagsauto im Auto-Leasing hinsichtlich der Wandlung?

Es gibt dieses Recht, denn wenn Nachbesserungen bei Mängeln nicht erfolgreich sind, dann kann man auch vom Kaufvertrag zurücktreten. Man gibt das Auto zurück und zahlt für die bereits gefahren Kilometer eine so genannte Nutzungsentschädigung. Man erhält dann alles bereits bezahlten Sonderzahlungen und Leasingraten zurück.