Abdampfrückstand

Abdampfrückstand - Grenzwerte und Folgen der Überschreitung

Im Allgemeinen handelt es sich beim Abdampfrückstand um den nach Erwärmung verbleibenden, nicht verdampften Anteil eines Stoffes.

Beim Benzin unterscheidet man zwischen „gewaschenem“ und „ungewaschenem“ Abdampfrückstand. Ersterer ist durch das Waschen von harzartigen Rückständen und Trägerölen befreit, während dies bei zweiterem nicht der Fall ist. Der maximal zulässige Abgasrückstand in Kraftstoffen wird durch die Qualitätsnorm für Ottokraftstoffe EN 228 festgelegt. In 100 ml Kraftstoff dürfen danach maximal 5 g Abdampfrückstände enthalten sein. Eine Überschreitung dieser Grenzwerte kann längerfristig zu einem Defekt an Vergaser, Einspritzdüsen oder Einlasssystemen führen. Mittlerweile enthalten die gängigen Kraftstoffe jedoch im Regelfall lediglich 0 bis 2 mg Abdampfrückstände auf 100 ml Kraftstoff.