Gas-to-Liquids (GtL) Verfahren

Wozu das Gas-to-Liquids (GtL) Verfahren dient.

Im Gas-to Liquids (GtL) Verfahren wird Erdgas in Kohlenwasserstoffe umgewandelt, das als umweltfreundlicher Kraftstoff für Dieselmotoren verwendet werden kann.

Erste diesbezügliche Versuche hat Shell mit V-Power, Aral mit Ultimate Power und die südafrikanische Firma Sasol unter dem Sammelnamen SynFuel auf den Markt gebracht. Auch in Deutschland erhältlich ist Eco Par aus Schweden, das dank der schwefelarmen GtL-Kraftstoffe für mehr Umweltfreundlichkeit sorgt. Beim Gas-to-Liquids (GtL) Verfahren entsteht aus Erdgas durch den Zusatz von Sauerstoff und Wasserdampf ein Synthesegas, welches anschließend in der Fischer-Tropsch-Synthese zu Kohlenwasserstoff verwandelt wird. Für die Dieselproduktion wird Wasserstoff und Kohlenmonoxyd auf max. 250 Grad erhitzt, so dass lange Ketten aus Kohlenwasserstoffen entstehen können, die durch Zufuhr von Wasserstoff in kleinere Ketten aufgespalten werden.