Gefährdungshaftung

Gefährdungshaftung bei Kfz

Die Gefährdungshaftung ist eine Haftung, welche sich auf Schäden, die durch eine erlaubte Gefahr entstanden sind, ergeben.

Im Verkehrswesen bedeutet dies, dass ein Fahrzeugführer für den Tod, körperlichen oder gesundheitlichen sowie Sachschaden haften kann, die sich aus der Tatsache ergeben, dass er ein Kraftfahrzeug in Betrieb genommen hat. Dabei kann ein solcher Schaden nicht nur während des Betriebs des Fahrzeuges entstehen, sondern auch durch Risiken, die von einem ruhenden Fahrzeug ausgehen. Um die Haftungsfälle für die Kfz-Haftpflichtversicherer kalkulierbar zu machen, gibt es Höchstgrenzen der Kapitalbeträge. Bei Personenschäden handelt es sich dabei um 600.000 € bzw. um einen Rentenbetrag von jährlich 36.000 €. Bei Schäden an mehreren Personen handelt es sich um 3.000.000 € Kapitalbetrag bzw. um einen Rentenbetrag von jährlich 180.000 €.