Insassenrückhaltesystem

Insassenrückhaltesystem - Sammelbegriff für Airbag und Co

Das Insassenrückhaltesystem ist ein Sammelbegriff für verschiedenste Formen der passiven Sicherheitsvorrichtungen in Fahrzeugen.

Diese Vorrichtungen können Gurte sein, die die Insassen auf ihrem Sitzplatz fixieren oder Airbags, die sie vor einem Aufprall mit Teilen der Fahrzeugstruktur schützen. Zu einem Rückhaltesystem gehören weiterhin der Gurtstraffer, der bei einem Unfall den Gurt automatisch strafft, und der Gurtkraftbegrenzer, der dafür sorgt, dass die Kraft, die der Gurtstraffer ausübt, nicht zu Verletzungen führt. Schließlich sind auch Anti-Submarining-Rampen, die am Fahrersitz eingebaut sind und verhindern, dass ein nach hinten geschleuderter Körper unter dem Hüftgurt hindurchrutscht. Das erste integrierte Insassenrückhaltesystem für ein deutsches Serienfahrzeug wurde 1998 von dem Autozulieferungsunternehmen Thompson Ramo Wooldridge (TRW)  für die Mercedes-M-Klasse entwickelt.