Pflichtversicherungsgesetz (PflVG)

Pflichtversicherungsgesetz (PflVG) betrifft jeden Autofahrer

Das Pflichtversicherungsgesetz (PflVG) bezieht sich nicht, wie man aus dem Namen schließen könnte, auf jegliche Pflichtversicherung, sondern nur auf die Pflicht einer jeden Person, die im Inland ein Kraftfahrzeug führt, eine Kfz-Haftpflichtversicherung abzuschließen.

Ausnahmen sind öffentlich-rechtliche oder kommunale Institutionen oder Halter von Anhängern oder Kraftfahrzeugen, die eine bestimmte Geschwindigkeit nicht überschreiten. Weiterhin werden u.a. die maximale Versicherungssumme oder Entschädigungsleistungen in Schadensfällen festgelegt. Ein wichtiges Anliegen der Verfasser des Gesetzes ist zudem, der Gefahr nichtregulierter Personen- und Vermögensschäden durch unversicherte Fahrzeuge entgegenwirken zu können.
Die ursprüngliche Fassung stammt aus dem Jahre 1939, die letzte Neufassung aus dem Jahr 1965 und die letzte Änderung aus dem Jahr 2007. Diese letzte Änderung hat verschiedene Gesetzesinhalte des Pflichtversicherungsgesetzes in das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) ausgegliedert.