Hamburg-Mannheimer

Autoversicherungen

Die Hamburg-Mannheimer hat, anders als der Name vermuten lässt, ihren alleinigen Hauptsitz in der Hansestadt. Mannheim ist lediglich der Ort, an dem die Versicherung 1899 gegründet wurde. Das Unternehmen, das seit Jahrzehnten mit der Werbefigur „Herr Kaiser“ wirbt, ist einer der ältesten Kfz-Versicherer in Deutschland.

Gegenüber jungen Autofahrern haben wohl fast alle Versicherungen die größten Befürchtungen. Für Kaskoversicherungen, die auch bei der Hamburg-Mannheimer für ganze Familien abgeschlossen werden können, berechnet sich der Beitrag daher unter anderem nach dem Alter der Familienmitglieder. Dabei ist aber nicht, wie man meinen könnte, wichtig, ob alle Familienmitglieder bereits aus dem Anfängeralter herausgekommen sind. Wohl wegen der hohen Fluktuation von Versicherungskunden wird solchen Familien auch dann ein „Erfahrungsrabatt“ gewährt, wenn die Kinder jünger als sechzehn Jahre sind.

Ein gutes Maß dafür, wie generös eine Versicherung ist, ist ihre Definition von einem Neuwagen. Die Hamburg-Mannheimer erstattet im Rahmen der Vollkaskoversicherung den Neupreis eines verunfallten Wagens mit Totalschaden, wenn dieser nicht älter als sechs Monate ist. Dies ist eine im Vergleich zu anderen Versicherungen nicht sonderlich lange Frist. Dafür wird bei Schäden an einzelnen Fahrzeugkomponenten deren Neupreis unabhängig vom Alter ersetzt.

Die Fahrerunfallversicherung soll für Unfallkosten aufkommen, die nicht durch Krankenversicherungen gedeckt werden. Beispielsweise können solche Zusatzkosten bei Unfällen im Ausland entstehen. Die Hamburg-Mannheimer bietet hier unterschiedliche Leistungsarten an; bei einer Berufsunfähigkeit gibt es ein Überbrückungsgeld, bei dauerhafter Invalidität wird eine Rente gezahlt, und Hinterbliebene von Todesopfern erhalten eine Einmalzahlung. Übrigens sind dabei auch Unfälle mitversichert, die durch das Ein- und Aussteigen aus dem Wagen passieren.