Aston Martin

Upper Class

Klein aber fein ist die britische Sportwagenschmiede Aston Martin. Gerade mal 16.000 Wagen wurde während der 90-jährigen Firmengeschichte hergestellt, aber nicht zuletzt auf Grund vieler James-Bond-Filme ist die Marke äußerst bekannt.

Exklusive britische Sportwagen sind das Markenzeichen von Aston Martin Lagonda Ltd. 1914 durch Robert Bamford und Lionel Martin gegründet, entstanden die ersten Autos erst neun Jahre später, da die finanziellen Mittel bedingt durch den Ersten Weltkrieg fehlten. Um dem eigenen Anspruch, Rennwagen für die Straße zu bauen gerecht zu werden, beteiligte sich Aston Martin aktiv im Autorennsport. Die Marke blieb exklusiv, bis zum Begin des Zweiten Weltkriegs wurden nur ein paar Hundert Autos hergestellt. In die Namen der Modelle zwischen 1947 und 1972 wurden die Initialen des neuen Inhabers, David Brown, eingefügt.

Brown musste die Firma trotz vieler Erfolge im Rennsport und der guten Modellpolitik 1972 aufgrund finanzieller Engpässe verkaufen. Aston Martin wurde schließlich von Ford übernommen. Die Herstellungsmethoden änderten sich hierdurch jedoch kaum, und so werden die Wagen der Marke auch heute noch weitgehend per Hand gefertigt. Dies erklärt, dass in der mittlerweile 90 jährigen Firmengeschichte gerade einmal 16.000 Autos gefertigt wurden.Viele kennen Aston Martin durch das Kino – so fuhr der Geheimagent des britischen MI6, James Bond, das erste Mal in „Goldfinger“ einen Sportwagen aus Newport Pagnell, einen DB5. Was die Zukunft für Aston Martin bereit hält, steht noch in den Sternen: Der bisherige Hauptanteilseigner Ford verkaufte im März 2007 die Mehrheit der Anteile an die britische Rennsportfirma Prodrive.