Subaru

Allrad für alle

Vom Kleinwagen bis zum Familienkombi verpasst Subaru all seinen Modellen einen 4×4-Antrieb.

Es ist schon ungewöhnlich, wenn ein Autohersteller (fast) ausschließlich allradgetriebene Fahrzeuge anbietet. Noch ungewöhnlicher ist indes, dass Subaru keineswegs nur Geländewagen anbietet. Nachdem der japanische Hersteller im Besitz der Fuji Heavy Industries bis in die Achtziger Jahre hinein in seinen Limousinen lediglich einen zuschaltbaren Allradantrieb anbot, wurde die gesamte Modellpalette nach und nach auf ein permanentes 4×4-System umgestellt. Erst 2007 kam wieder ein Modell ohne Allradantrieb heraus. Der Justy, ein Kleinwagen mit einem 1-Liter-Motor, ist jedoch auch als Allradversion erhältlich. Das derzeitige Flagschiff der Marke ist der Legacy, ein Viertürer, der als Kombi und als Stufenhecklimousine erhältlich ist. Ebenfalls mit permanentem Allradantrieb ausgestattet, ist er wohl vor allem für Familien mit Wohnsitz in bergigen Regionen konzipiert worden.

Als Allradspezialist hat Subaru ein eigenes Antriebssystem entwickelt. Ein Boxermotor ist relativ weit mittig angeordnet und ragt nicht über die Höhe der Reifen hinaus. Der gesamte Antriebsstrang ist zudem längssymmetrisch im Fahrzeug angeordnet. Damit ist eine vorteilhafte Gewichtsverteilung gewährleistet. Der tiefe Massenschwerpunkt soll sich insbesondere in Kurven vorteilhaft auswirken, da die Fliehkräfte die Lagestabilität des Wagens weniger beeinträchtigen. Die Kolben bewegen sich in horizontaler Richtung und sorgen so für einen ruhigen Lauf. Denn jeweils zwei Kolben stehen einander gegenüber, so dass sich ihre Bewegungsenergie aufhebt. Ein Nachteil dieses heute eher exotischen Motortyps ist, dass Subaru alle Motoren selbst herstellen muss. Und leider ist auch für die weniger sportlichen Modelle kein Dieselantrieb verfügbar. Dies soll sich jedoch 2008 ändern.