Saisonkennzeichen

Wofür werden Saisonkennzeichen genutzt?

Saisonkennzeichen kennt man vor allem als Motorradkennzeichen und Cabrio-Kennzeichen. Erfahren Sie, was dahinter steckt.

SaisonkennzeichenSaisonkennzeichen ©Wikipedia / ThorstenS

Bei den sogenannten Saisonkennzeichen handelt es sich um diejenigen Kennzeichen, die man für ein Fahrzeug nutzt, welches nicht das gesamte Jahren gefahren wird, wie zum Beispiel ein Krad, ein Cabrio oder Winterdienstfahrzeug. Früher war das so geregelt, dass man sein Fahrzeug bei der Kfz-Zulassungsstelle anmelden musste, bevor man das erste Mal damit fährt und wenn man nicht mehr damit fahren wollte, dann musste man es dort auch wieder abmelden. Aber nun hat sich das geändert, denn seit dem Jahr 1997 wurden die sogenannten Saisonkennzeichen eingeführt.

Was gilt es bei Saisonkennzeichen zu beachten?

Ein Saisonkennzeichen muss man einmalig für den gewünschten Zeitraum, indem man das Fahrzeug nutzen möchte, beantragen, hierbei erfolgt dann die An- sowie die Abmeldung automatisch. Man muss aber die Anmeldezeit beachten und einplanen, denn diese beträgt mindestens zwei und im Höchstfall elf Monate. Diese startet immer mit dem ersten des Monats und hört auf am letzten Tag des angemeldeten Monats. An allen Tagen und Monaten, die außerhalb dieses Zeitraumes liegen, darf das Fahrzeug mit dem Saisonkennzeichen nicht mehr für den Straßenverkehr genutzt werden. Auch darf das Fahrzeug außerhalb des Zeitraumes nicht im öffentlichen Verkehrsraum geparkt oder abgestellt werden. Bei dem Saisonkennzeichen handelt es sich um ein Eurokennzeichen, bei dem man am rechten Rand den Zulassungszeitraum ablesen kann.

Was gibt es bei der Wahl der Versicherung für Fahrzeuge mit Saisonkennzeichen zu beachten?

Auch muss mein sein Fahrzeug, das ein Saisonkennzeichen hat, versichern lassen, hierbei sollte man Wert drauf legen, die Anbieter der Versicherungen genauestens zu vergleichen. Einige Versicherungsgesellschaften bieten günstige Kurztarife an, wo man denkt, dass diese sich besonders für Fahrzeuge mit Saisonkennzeichen eignen, aber sie können wenn man sie auf zwölf Monate hochrechnet viel teurer sein als der Normaltarif. Einen wirklich annehmbaren Tarif kann die Versicherungsgesellschaft bieten, wo auch der normale Tarif auf die zugelassenen Tage beim Saisonkennzeichen zurück gerechnet wird. Hinzu kommt dann nur noch ein minimaler Aufschlag, da das Fahrzeug auch im stillgelegten Zeitraum gegen Brand oder Diebstahl versichert sein muss. Es gibt noch den sogenannten Schadenfreiheitsrabatt, bei einer fairen Versicherung sollte auch diese nach einem bestimmten Zeitraum ansteigen, und zwar wenn das Fahrzeug ungefähr sechs Monate angemeldet ist. Aber auch andere Vergünstigungen vom Normaltarif wie beispielsweise für Wenig-Fahrer, Alleinfahrer oder Abstellung auf einem Grundstück, sollte man bei einer fairen Versicherungsgesellschaft verhandeln können.