Fahrzeug anmelden

Welche Unterlagen braucht man?

Wenn man die Anmeldung eines Fahrzeugs vornehmen muss, gilt es auf viele Dinge zu achten. Nicht jede Kfz-Zulassungsstelle verfährt gleich, wenn es um das Anmelden geht und auch die Gebühren sind nicht einheitlich geregelt.

Der Behördengang ist bei einer Kfz Anmeldung nicht zu umgehen. Hierzu begibt man sich zur jeweiligen Zulassungsstelle am Hauptwohnsitz und bringt viel Zeit mit. Da gerade das Anmelden, das Ummelden und das Abmelden von Kraftfahrzeugen das Hauptaufgabengebiet der Kfz-Zulassungsstellen ausmachen, ist der Andrang oftmals entsprechend groß.

Die Fahrzeug Anmeldung wird bei der Kfz Zulassungsstelle vorgenommen

Um die Wartezeit nicht umsonst in Kauf nehmen zu müssen, sollte man sich schon vorher mit den nötigen Unterlagen auseinander setzen. Wenn man ein Fahrzeug anmelden möchte, braucht man seinen Personalausweis (ein Reisepass funktioniert ebenfalls) und die Daten seiner Bank, damit die Kfz-Steuer eingezogen werden kann. Minderjährige brauchen zudem noch die Personalausweise der Eltern und deren schriftliche Einwilligungserklärung, Firmen müssen den Auszug aus dem Handelsregister mitbringen, sowie ihre Gewerbeanmeldung.

Für Neuwagen und Gebrauchtwagen werden verschiedene Unterlagen zur Kfz Zulassung benötigt. Bei Neuwagen benötigt man die Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) und eine Bestätigung der Autoversicherung. Gebrauchtwagen benötigen zusätzlich zu den eben genannten Papieren die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein), Bescheinigungen über die Haupt- und Abgasuntersuchungen und die alten Kennzeichen. Gleiches gilt übrigens auch, wenn man ein stillgelegtes Fahrzeug wieder anmelden möchte. Den Kaufvertrag für einen Gebrauchtwagen mitzunehmen kann ebenfalls nicht schaden.

Anmeldung eines Neuwagens oder eines Gebrauchtwagens: Wartezeit, Verwaltungsaufwand und Gebühren

Natürlich ist der ganze Verwaltungsaufwand nicht umsonst. Die anfallenden Gebühren sind allerdings nicht einheitlich und schwanken zwischen grob gerechneten 20 und 30 Euro. Möchte man ein Wunschkennzeichen für sein Auto, so müssen noch einmal etwa 15 Euro gezahlt werden und die Schilder selbst, die man aber nicht direkt bei der Zulassungsstelle bezahlt, fallen mit ca. 30 Euro ins Gewicht. Auch weitere Bearbeitungsgebühren können anfallen.

Um nicht mehrere Stunden auf dem Kfz Amt gewartet zu haben, nur um dann festzustellen, dass Unterlagen fehlen oder sich über die Gebühren wundern zu müssen, empfiehlt es sich, zumindest die Internetpräsenz der Zulassungsstelle im jeweiligen Wohnort aufzusuchen und sich direkt mit den Modalitäten auseinanderzusetzen.