Was ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung?

Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer

Eine Kfz-Haftpflichtversicherung schützt andere Verkehrsteilnehmer vor finanziellen Schäden, die durch das Fahrzeug des Versicherungsnehmers entstehen können. Eine Kfz-Haftpflicht ist also eine Versicherung für Schäden gegenüber Dritten und unterscheidet sich damit von den optionalen Kaskoversicherungen.

Aus diesem Grund ist eine Kfz Haftpflicht seit jeher obligatorisch für jeden Fahrzeughalter. Ohne eine solche Versicherung darf ein Fahrzeug im Straßenverkehr nicht bewegt werden.
Hintergrund hierfür: Die Schadensersatzforderungen im Falle eines Unfalls können insbesondere bei Personenschäden astronomische Summen annehmen, die vom Fahrzeughalter nicht bezahlbar wären. Aus Gründen des Schutzes der anderen Verkehrsteilnehmer ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung somit verpflichtend für jeden Halter eines Fahrzeuges.

Seit wann existiert die Kfz-Haftpflicht in Deutschland?

Die Ursprünge der Kfz-Haftpflicht gehen zurück bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Durch die weite Verbreitung des Automobils sah man sich seitens des Gesetzgebers dazu gezwungen, einen finanziellen Schutz für Verkehrsteilnehmer ins Leben zu rufen.
Bereits damals beinhaltete eine Kfz-Haftpflicht die Übernahme von Kosten für Personen- und Sachschäden.

Im Leistungsfall wird die entsprechende Versicherungsgesellschaft den Schadensfall prüfen und eventuelle Schadensersatzforderungen der Unfallgegner übernehmen. Dies setzt jedoch voraus, dass der Versicherungsnehmer in einem fahrtüchtigen Zustand das Fahrzeug geführt hat. Fahren unter Alkoholeinfluss beispielsweise führt dazu, dass die Versicherung die Übernahme der entstandenen Kosten ablehnen kann.
Im Zweifelsfall wird der Unfallhergang von unabhängigen Gutachtern geprüft. Im Falle eines Unfalls ist es zudem stets ratsam, die Polizei zu informieren, die Unfallursache und Unfallhergang protokollieren kann.