Unterwegs im neuen Ford Mondeo Hybrid

Mondeo Hybrid Test auf der Ford Regionaltour
Unterwegs im neuen Ford Mondeo Hybrid

Endlich ist er da, der neue Ford Mondeo – und glänzt mit einem wesentlich wertigeren Innenraum als sein US-Pendant Fusion. Den testeten wir 2013 als Hybriden, nun folgte 2014 der Mondeo Hybrid in hübschem Aktisweiß-Metallic.

Impressionen vom Ford Mondeo Test ©Arild Eichbaum

Der neue Ford Mondeo Hybrid war in der Titanium-Ausstattung wirklich nicht zu verachten – haptisch ansprechende Oberflächen, die Kunststoffbereiche optisch aufgelockert, die bequemen Sitzbezüge mit Leder-Alcatara-Bezügen, nichts wackelt oder klappert, das Finish ebenfalls wesentlich hochwertiger. Türfächer, die manchen Sportwagen-Kofferraum in den Schatten stellen. Prima. Zudem gefällt die üppige Serienausstattung, die etwa das Konnektivitätssystem Ford SYNC 2, Verkehrsschilderkennung sowie Fahrspur-, Fahrspurhalte-, Fernlicht- und Scheinwerfer-Assistent mit Tag/Nacht-Sensor. Zudem lassen sich in unserem Ford Hybrid-Modell ab Werk Frontscheibe und Wischwasserdüsen beheizen, während die Geschwindigkeitsregelung mit -begrenzer den Fahrer angenehm entlastet, wie sich gleich zeigen wird.

Impressionen vom Ford Mondeo Test ©Arild Eichbaum Impressionen vom Ford Mondeo Test ©Arild Eichbaum

Das CVT-Getriebe des Ford Mondeo Hybrid missfällt

Möge der Ford Mondeo Test beginnen – den Startknopf gedrückt und den Wählhebel des stufenlosen Getriebes auf D. Nichts zu hören. Fuß von der Bremse und lautlos von dannen gerollt. Schön. Brandenburgs Straßen sind leer, man darf beschleunigen. Die Kombination aus einem Zwoliter-Duratecsauger, der nach dem Atkinsonzyklus arbeitet, und einer E-Maschine, sieht das jedoch anders und steigert das Tempo vom Mondeo Hybrid nur langsam. Dafür tourt der Vierzylinder-Benziner es umso höher, es wird unangenehm laut. Uff, endlich 80 Sachen erreicht, schnell den Tempomat an. Unfassbar. Das soll eine Systemleistung von 140 kW/187 PS und ein kombiniertes Drehmoment von 300 Nm sein. Dem Gefühl nach bleibt die Hälfte im Getriebe vom Ford Mondeo Hybrid hängen.

Impressionen vom Ford Mondeo Test ©Arild Eichbaum  Impressionen vom Ford Mondeo Test ©Arild Eichbaum

In punkto Komfort brilliert der neue Mondeo Hybrid

Nun beginnt aber der angenehme Part, nämlich durch herbstlich-bunte Alleen zu gondeln. Das beschreibt das Fahrgefühl ganz gut, der Ford Mondeo Hybrid ist recht weich, sehr kommod gefedert. Dazu passt die sehr leichtgängige Servolenkung, mit der sich der Mittelklasse-Wagen gut auf Kurs halten ließ. Das im optionalen Business-Pakte enthaltene DAB-Radio angestellt und entspannt dahingeglitten. Wenn nicht ständig zu bremsen und dann wieder zu beschleunigen ist, wachsen auf dem Display zur Belohnung der Sparsamkeit einige Blätter. Hier lässt sich auch am ehesten dem NEFZ-Verbrauch von kombinierten 4,2 l/100 km, was einem CO2-Ausstoß von 99 g/km entspricht und zu einer Einstufung in die Energieeffizienzklasse A+ führt, nahekommen.

Impressionen vom Ford Mondeo Test ©Arild Eichbaum lightbox

Fazit vom Ford Mondeo Test

Ist der Mondeo Hybrid nun zu empfehlen? Nun, wer geringen Verbrauch und daraus resultierend niedrige Unterhaltskosten wünscht und mit einem dem CVT-Getriebe anzulastenden eher niedrigen Maß an Fahrdynamik leben kann, wird an dem Wagen sicher seine Freude haben. Allerdings ist der Kofferraum des ausschließlich als viertürige Limousine erhältlichen Ford Mondeo Hybrid durch die 43 Ah-Lithium-Ionen Batterie eingeschränkt. Ansonsten gab es nichts auszusetzen, genauso wenig an der Anschaffung: ab 34.950 Euro geht der Sparspaß los, bei uns steigerten neben der Sonderlackierung, dem Technikpaket und der elektrisch justierbaren Lenksäule im Wesentlichen das Business Pakt II und das Designpaket II inklusive Lederausstattung sowie LED-Scheinwerfer den Ford Mondeo Preis auf 41.825 Euro.

Impressionen vom Ford Mondeo Test ©Arild Eichbaum Impressionen vom Ford Mondeo Test ©Arild Eichbaum

Bilder: Impressionen vom Ford Mondeo Test ©Arild Eichbaum